Erlebnispädagogik

MIGRANTEN / INNEN: Entdeckt eure „neue“ Heimat!

Erlebnispädagogische Maßnahmen zur Integration

2009-01-20Bayernsport

Ausgangslage

Viele Migranten kennen ihre „neue“ Heimat noch gar nicht wirklich. Die meisten kennen nur ihr Wohnumfeld, in dem sie in ihrem Alltag „gefangen“ sind. In vielen Familien wird nicht deutsch gesprochen, so dass sich oftmals der deutsche Wortschatz nur im alltäglichen Rahmen (Einkaufen, Arztbesuch etc.) bewegt. Nur die Kinder sind in der Schule gezwungen ihren Wortschatz zu erweitern.
Meistens aber bleiben sie unter sich – selbst beim Eintritt in den Sportverein bleibt es zunächst bei einer verstärkten Grüppchenbildung.
Erlebnisse in der Natur sollen diesen Zustand aufbrechen und durch die erlebnispädagogischen Maßnahmen wird diese Erfahrung kanalisiert. Abenteuer im Schnee, auf dem Wasser und im Wald lassen den Alltag vergessen.

Die natürlichen Gegebenheiten in der Umgebung der Regionalbüros Regensburg (Bayer. Wald) und Erlangen (Fränkische Schweiz) sind geradezu ideale Plätze für Erlebnis und Abenteuer. Durch Veränderungen in der Mobilen Programmarbeit soll jetzt ein so genanntes Erlebnis-Mobil entstehen.

Seit zwei Jahren fließen in die Aktivitäten der Regionalbüros Erlangen und Regensburg verstärkt erlebnispädagogische Elemente in die sportbezogene Integrationsarbeit. Diese Art der Maßnahmen wird sehr gerne von den Kooperationspartnern angenommen.

Die Erlebnispädagogik bietet die Möglichkeit auf vielen verschiedenen Ebenen tätig zu sein und dadurch alle Personen in irgendeiner Form zu erreichen – von sehr niedrigschwelligen Angeboten wie z. B. kleinen kooperativen „Spielchen“ bis hin zu echten Erlebnissen wie eine Höhlentour. Sogar sportartbezogene (z. B. teambildene Maßnahmen beim Fußball) erlebnispädagogische Maßnahmen sind möglich.

Zielgruppe

FlyerErlebnispaedagogik02

  •  Kinder und Jugendliche (mit Migrationserfahrung/-hintergrund)
  •  Erwachsene mit Migrationserfahrung
  •  Frauen, insbesondere Migrantinnen mit und ohne Kinder
  •  Gruppen, die „keine“ Gruppen sind (heterogene Gruppen)
    (Sprachkurse, Schulklassen, Sportgruppen etc.)

Ziele

  •  Kennen lernen der „neuen“ Heimat (Bayer. Wald, Fränkische Schweiz etc.)
  •  Sprachförderung
  •  „Erleben“ lernen
  •  Soziales Lernen (Vertrauen, Kooperation, Kommunikation)
  •  Anregung zur sinnvollen Freizeitgestaltung
  •  Gewalt- und Drogenprävention
  •  Alternative zum Medienkonsum
Erlebnis Schnee Schneeschuhwandern, Schneespiele, Naturerfahrungsspiele, Schneekunst, Iglu- und Schneehöhle, Rutschen, alternatives Pistenskifahren
Abenteuer Höhle: Naturerfahrungs- und Wahrnehmungsspiele,
Höhlenbefahrung in verschiedenen  Schwierigkeitsstufen
Erlebnis und Abenteuer
in der Natur
Erlebnispädagogische Wanderungen/z.B.„Schnitzeljagd“
oder mit Karte und Kompass
Abenteuer Wasser Handlungsfelder im und am Wasser, Kajak, Floßbau
Abenteuerspiele Kooperative Spiele (drinnen und draußen)
Abenteuer Klettern Klettern in der Kleingruppe, Klettersteig, Abseilen

Angedacht sind entsprechende Maßnahmen zu den aufgeführten Modulen für die Zielgruppe. Jeder Baustein kann sowohl als eintägige Maßnahme zum Teil auch vor Ort als auch als mehrtätiges Projekt durchgeführt werden. Spezielle Projekte zum Thema Schnee oder Höhle sind natürlich abhängig von den Gegebenheiten. 
Das Erlebnis-Mobil steht Sportvereinen und Schulen zur Verfügung, die integrative Projekte umsetzen.

Einsatzgebiete

Am Wohnort / auf „öffentlichen“ Plätzen

FlyerErlebnispaedagogik03_Kistenturm

In der Sporthalle

FlyerErlebnispaedagogik04_Turnhalle

In der Höhle

FlyerErlebnispaedagogik05_Hoehle

Auf dem Wasser

FlyerErlebnispaedagogik06_Wasser

Im Schnee

FlyerErlebnispaedagogik07_Schnee

Im Wald

FlyerErlebnispaedagogik08_Wald

Am Berg / Mittelgebirge

FlyerErlebnispaedagogik09_amBerg

Möglichkeiten direkt vor Ort

Bereich Regensburg

FlyerErlebnispaedagogik10_Regensburg

Bereich Erlangen

FlyerErlebnispaedagogik11_Erlangen

Kontakt:

Regionalkoordination Erlangen
Mark Sauerborn
email hidden; JavaScript is required
 

 

Laden sie sich hier unseren Flyer herunter
PDF ca. 1,3mb. Hierzu benötigen sie den Adobe Reader©